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Heizungsbau vom SHK-Meisterbetrieb in Berlin
Das Wichtigste in Kürze
Eine Wärmepumpe wird anhand von Wärmebedarf, Heizflächen, Vorlauftemperatur, Aufstellort und Schallsituation geplant. Ob eine konkrete Anlage, ein bestimmter Leistungsumfang oder eine Unterstützung bei Förderunterlagen möglich ist, wird erst nach Prüfung des Gebäudes und schriftlicher Vereinbarung geklärt.
Vielleicht ist Ihre Gasheizung in die Jahre gekommen. Vielleicht haben Sie von der Förderung gehört, oder ein Nachbar heizt schon mit Luft. Und dann kommen die Fragen: Reicht das in einem Berliner Siedlungshaus von 1960? Muss ich erst dämmen? Wie laut ist das Außengerät?
Diese Fragen sind berechtigt. Eine Wärmepumpe ist keine Heizung, die man einfach gegen die alte austauscht. Sie arbeitet dann effizient, wenn sie zum Haus passt. Genau das klären wir, bevor Sie ein Angebot bekommen.
Häufiger Irrtum
Für eine Wärmepumpe sind Vorlauftemperatur, vorhandene Heizflächen und der tatsächliche Wärmebedarf wichtige Planungsgrößen. Ob Heizkörper angepasst werden müssen und welche Maßnahmen sinnvoll sind, ergibt die Prüfung des konkreten Gebäudes. Eine belastbare Aussage zu Verbrauch oder Wirtschaftlichkeit ist erst mit objektspezifischen Daten möglich.
Bestandsaufnahme vor Ort. Wir sehen uns Ihre jetzige Heizung, die Heizkörper, den Warmwasserbedarf und mögliche Aufstellorte für das Außengerät an.
Heizlast und Vorlauftemperatur. Wir ermitteln, wie viel Wärme Ihr Haus an kalten Tagen braucht und welche Vorlauftemperatur die vorhandenen Heizkörper benötigen. Daraus ergibt sich, ob und wo Heizkörper getauscht werden sollten.
Systemwahl. Luft-Wasser-Wärmepumpe, Erdwärme oder eine Hybridlösung mit Ihrer bestehenden Gasheizung – wir erklären Ihnen, was für Ihr Haus passt und was nicht.
Förderung sichern. Für eine Förderung kann – je nach geltendem Programm und den jeweiligen Voraussetzungen – eine Bestätigung zum Antrag erforderlich sein. Ob und in welchem Umfang wir Sie bei Unterlagen unterstützen können, klären wir vor Beauftragung. Maßgeblich sind die aktuellen Bedingungen des Fördergebers; Antrag, Vertrag und Ausführung müssen in der vorgeschriebenen Reihenfolge erfolgen.
Einbau und Inbetriebnahme. Wir demontieren die Altanlage, setzen die Wärmepumpe, führen den hydraulischen Abgleich durch und stellen die Regelung auf Ihr Haus ein.
Nach der ersten Heizperiode. Wir prüfen die Betriebsdaten und justieren nach. In Gebäuden mit mindestens sechs Wohnungen ist diese Prüfung spätestens zwei Jahre nach Inbetriebnahme ohnehin Pflicht.
Systemwahl: Welche Wärmepumpenlösung geeignet ist, hängt unter anderem von Wärmebedarf, Heizlast, erforderlicher Vorlauftemperatur, Warmwasserbereitung, Wärmequelle, Platzangebot und Aufstellort ab. Übliche Varianten sind Luft-Wasser- und Sole-Wasser-Wärmepumpen; in einzelnen Bestandsgebäuden kann auch ein Hybridkonzept zu prüfen sein. Die technische und wirtschaftliche Eignung wird erst nach Prüfung des konkreten Objekts und im Angebot festgelegt.
Ja, häufig. Das Fraunhofer-Institut ISE hat Luft-Wärmepumpen in bestehenden Einfamilienhäusern mit Baujahren von 1826 bis 2001 gemessen. Die Geräte erreichten im Mittel eine Jahresarbeitszahl von 3,3. Das heißt: Aus einer Kilowattstunde Strom wurden im Schnitt 3,3 Kilowattstunden Wärme. Die Spanne reichte von 2,4 bis 4,0 – und genau dieser Unterschied hängt an Planung, Heizkörpern und Einstellung. Wie wir Altbauten prüfen, lesen Sie auf der Seite Wärmepumpe im Altbau.
Für den Austausch einer Heizung können sich gesetzliche Anforderungen abhängig von Gebäude, Kommune, Zeitpunkt, Technik und geplanter Maßnahme unterscheiden. Vor einer Entscheidung sollten die aktuelle Rechtslage und die konkrete Situation vor Ort geprüft werden. Diese Seite ersetzt keine Energie-, Rechts- oder Förderberatung.
Kosten und mögliche Förderung einer Wärmepumpe sind immer objektbezogen zu betrachten. Entscheidend sind unter anderem Wärmebedarf, Heizflächen, Warmwasserbereitung, Aufstellort, Elektroarbeiten und erforderliche Nebenarbeiten. Ein vollständiges, datiertes Angebot und die aktuelle Förderprüfung ermöglichen erst einen belastbaren Vergleich.
Planung vor Ort
Jede Wärmepumpenplanung beginnt mit der Betrachtung des Gebäudes, der vorhandenen Heizflächen, der Wärmequelle und des Aufstellorts. Erst daraus ergeben sich eine passende Systemauswahl und der konkrete Leistungsumfang.
Eher ja, wenn:
Ob eine Wärmepumpe geeignet ist, hängt von Wärmebedarf, Heizflächen, Aufstellort, Schallsituation, Anschlussmöglichkeiten und der aktuellen Förder- und Rechtslage ab. Diese Punkte werden bei der Planung für das konkrete Gebäude geprüft.
Eher nein oder später, wenn:
In diesen Fällen sagen wir Ihnen das offen – und zeigen Alternativen wie eine Hybridlösung oder eine schrittweise Modernisierung.
Gut zu wissen
Nicht zwingend. Entscheidend ist, welche Vorlauftemperatur Ihre Heizkörper brauchen. Oft reicht der Tausch einzelner Heizkörper.
Bei einer Jahresarbeitszahl von 3,3 – dem Mittelwert im Fraunhofer-Feldtest für Bestandshäuser – entstehen aus 1 Kilowattstunde Strom rund 3,3 Kilowattstunden Wärme. Ihren Wert schätzen wir nach der Bestandsaufnahme.
Das hängt von Gerät und Aufstellort ab. Wir planen den Standort so, dass die Abstände zu Nachbarn eingehalten werden.
Für eine Förderung kann eine bestimmte Reihenfolge von Planung, Bestätigung, Antrag und Beauftragung erforderlich sein. Welche Schritte gelten, ergibt sich aus den aktuellen Bedingungen der zuständigen Förderstelle. Bitte prüfen Sie dies vor dem ersten verbindlichen Vertrag.
Ja, als Hybridlösung. Die Wärmepumpe deckt dann den Großteil, die Gasheizung nur Spitzen.
Ihr nächster Schritt
Rufen Sie uns an unter 030 – 2749 6242 oder schreiben Sie uns über das Kontaktformular. Wir vereinbaren einen Termin vor Ort und sagen Ihnen danach ehrlich, ob eine Wärmepumpe in Ihrem Haus sinnvoll ist.